Wir sitzen gerade in der Laundry vom Hilton und waschen unsere Wäsche. Ist zwar nicht die coolste Abendbeschäftigung, aber nach 3 Wochen war es mal notwendig und so kann ich die Zeit zum Bloggen nützen.
Wir sind ja zur Zeit in Alice Springs und schauen uns die Gegend hier an. Alice Springs passt sehr gut zum rauen Charme des Northern Territory. Mit ca. 28.000 Einwohnern ist die Stadt nicht wirklich groß. Zahlreiche Aborigines leben hier und prägen das Stadtbild. Leider fällt das nicht immer positiv auf. Vor allem vor den den Likörshops bzw. über all dort, wo man Alkohol kaufen kann, gibt es meistens eine Ansammlung von betrunkenen Aborigines. Das ist die andere Seite der Medaille, Alkoholmissbrauch stellt hier ein echtes Problem dar. Ein Urteil wer oder was hier Schuld ist, erlaube ich mir jetzt aber nicht, dafür habe ich bisher zu wenig Einblick gewonnen.
Bei uns standen in den letzten Tagen die Besichtigung der Stadt und ein Abstecher in die MacDonell Ranges am Programm.


Besonders interessant waren die „Royal Flying Doctor Services“ und die „School of the Air“. Beides ist gerade für das Northern Territory unerlässlich, da es sehr dünn besiedelt ist und die Menschen hier fern ab vom Schuss leben. Schulkinder ab 5 Jahren, für die der Schulweg zulange ist, werden von der „School of the Air“ aus der Ferne unterrichtet und sitzen heute vor ihren Computern und den Webcams (früher waren es Funkgeräte). Tja bei Farmen, die so groß sind, wie Belgien, und auf denen Hubschrauber eingesetzt werden, um Rinder zusammenzutreiben, ist das auch kein Wunder. Da wäre der Schulweg wirklich zu lang! 🙂
Wir haben das Studio gesehen in dem der Unterricht stattfindet, also dort wo die Lehrer sitzen. Der Unterricht umfasst auch Bastelunterricht und Turnstunden, das war irgendwie schräg 🙂 Einmal im Jahr treffen sich diese Schüler (zur Zeit ca. 150) für eine Woche in Alice Springs, den Rest des Schuljahres verbringen sie alleine zuhause. Die Motivation der Schüler ist angeblich sehr hoch, da es für viele Kinder oft der einzige Kontakt zur „Außenwelt“ ist. Das ist mal eine andere Art von Schule, sicher motivierend für Lehrer und Schüler 🙂
Hi Brigitte/Göran,
ich kann gar nicht in Worte fassen, wie beeindruckt ich bin, wenn ich eure Fotos anschaue. Macht ihr die wirklich selbst? Schauen nämlich aus, wie aus einem Hochglanzmagazin, einfach genial! Die Welt dort ist soooo anders, also wenn man nicht selbst mal dort gewesen ist, kann man sich das wahrscheinlich gar nicht richtig vorstellen, diese unendliche Weite, auf Straßen zu fahren, wo nix ist, soweit das Auge reicht, diese Größe von Seen oder Felsen, die Einsamkeit, Kirchen und Häuser unter der Erde wegen der Hitze …
Noch keine Fans von Camping??? Naja, ehrlich gesagt, das ist auch nicht mein Ding, und bei Göran kann ich’s mir sowieso nicht vorstellen 🙂
Übrigens: ihr schaut echt lässig aus mit euren Hüten, richtig cool, und gar nicht wie Touristen, liegt aber vielleicht auch daran, dass ihr keine bunten Hemden, weiße Socken und Sandalen anhabt *ggg*
Jetzt sind schon 3 Wochen um, meine Güte, die Zeit vergeht! Ist zwar schlecht für euch, aber ICH freu mich schon sehr, wenn ihr wieder zurück seid.
Passt auf euch auf!
Ganz ganz liebe Grüße, heute aus Andritz
Roswitha
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Echt toll, eure Reise „miterleben“ zu können!
Freu mich schon, wenn wir uns in Graz wieder mal treffen.
Liebe Grüße
Christian, aus Waltendorf 🙂
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Ja wenn das so ist, dann lasse ich mich nach Australien versetzen oder unterrichte gleich von hier 😉
Bussi
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Bin dabei
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Sometimes i feel like the w o r l d
is a place I bought a ticket for••••
Like in cinema-ur experiences are like the best movie of2015
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