… be sure to wear flowers in your hair.“ Tja, diese Songzeilen sind schon alt und stammen aus einer Hippie-Hymne Ende der 1960er Jahre. Das war sicher eine verrückte Zeit hier in San Francisco! Auch heute noch spürt man diesen Freigeist, den Individualismus, die Toleranz und eine gewisse Freizügigkeit. Die Stadt ist bunt. Heute prägt nicht mehr die Hippie-Kultur das Stadtbild, sondern die LGBTQIA+ Gemeinschaft mit den Regenbogenfarben, die sich überall widerspiegeln – vom Businessviertel bis zum Pier39 mit den Souvenirständen.


Wenn man durch die Straßen von San Francisco streift, kommt man zu wunderbaren Plätzen und Gegenden. Aufgrund der Hügel ergeben sich immer wieder tolle Ausblicke! Man findet bunte Häuserfronten mit gepflegten Vorgärten, großzügige Parkanlagen oder sogenannte POPOs 😊- das sind private Kleinode, die Besuchern offen stehen.




Wir haben natürlich die Top-Sehenswürdigkeiten und Gegenden besucht, für die San Francisco berühmt ist. Wie die Golden Gate Bridge, die Lombard Street (die berühmteste kurvenreiche Straße der Welt😊 – kennt man aus vielen Filmen oder TV-Serien wie z.B. die Straßen von San Francisco), das Walt Disney Family Museum (Museum über die Lebensgeschichte von Walt Disney), Cable Cars (es gibt noch 3 Linien, die die Hügel erklimmen) , den Union Square, den Golden Gate Park, Pier 39 mit Fisherman’s Wharf (ein bekannter Küstenabschnitt mit Restaurants und Shops), das Ferry Building (hier findet man eine große Markthalle mit Spezialitäten und am Wochenende zusätzliche Marktstände im Freien) und das Lucas Film-Headquarter (ein Muss für alle Star Wars Fans 😎). Nur die ehemalige Gefängnis-Insel Alcatraz haben wir ausgelassen, das ist sich zeitlich irgendwie nicht ausgegangen.




Die Tage waren sehr abwechslungsreich, wir haben wieder einige Kilometer zurückgelegt. Die Stadt ist wirklich cool, trotzdem hat man das Gefühl, die besten Zeiten sind vorbei. Es gibt auch einige Schattenseiten, die sich auftun, wenn man die rosarote Brille absetzt und genauer hinschaut … da zeigt sich die Großstadt nicht von ihrer besten Seite … es gibt extrem viele Obdachlose, in jedem Shop oder in Restaurants gibt es Security, die teilweise echt überfordert wirken und in vielen Gegenden ist es dreckig und es stinkt … in meinen Reiseberichten habe ich das Negative meist ausgeklammert und das möchte ich jetzt auch beibehalten! Vielleicht fasse ich die kritischen Beobachtungen der letzten knappen 3 Monate noch irgendwann in einem eigenen Beitrag zusammen …




Jetzt ist unser Abenteuer tatsächlich bald vorbei … wir verbringen die Abende mittlerweile oft damit, uns an die Erlebnisse zu erinnern – man vergisst ja so schnell 😉… aber noch ist es nicht so weit!!! Jetzt müsst ihr noch einmal den Koffer packen … es geht ab nach New York!
Aloha!
Mei schön, da kommen Erinnerungen auf…
So schöne Berichte, wie schnell die Zeit vergangen ist. Viel Spaß noch in der Stadt die niemals schläft 😘lG Claudia
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